Über mich

Hannelore Thomas
Christian Schult-Str 3
50823 Köln

Ich habe zwei Enkelkinder, Lisa und Lucy. Sie sind 6 und 3 Jahre alt und weil sie noch so jung sind, sind sie abhängig von ihren Eltern. Ich bin sehr glücklich, dass Vater und Mutter ihnen helfen, u.a. Selbstvertrauen zu entwickeln. Ich bin darüber sehr glücklich, denn meine Enkelkinder lernen damit, sich zu wehren, wenn sie zu etwas gezwungen werden, dass sie nicht mögen.

Zuviele Kinder werden aber

  • Körperlich misshandelt
  • Sexuell missbraucht
  • Vernachlässigt oder überfordert
  • Psychisch misshandelt oder missbraucht

Die aktuelle Rechtslage, § 203 erlaubt es den misshandelnden Erziehungsberechtigten dass alles zu tun und Kinderärzte müssen tatenlos zusehen und können nicht die erforderlichen Institutionen einschalten, sofern der Arzt die Diagnose „Verdacht“ nur stellen kann.

Ich habe alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben und darum gebeten, in den Entwurf des Kinderschutzgesetzes  RISKID Das dateibasierte Informationssystem für Kinder- und Jurgendärzte zur Erfassugn von Patienten mit den oben genannten Diagnosen aufzunehmen.

Leider haben die Politiker und Datenschützer die Notwendigkeit von RISKID noch immer nicht erkannt oder nicht verstanden? Der Deutsche Kinderschutzbund, Kinder- und Jugendärzte und die Kriminalpolizei – Menschen die täglich mit den Diagnosen „Verdacht auf Kindesmisshandlung“ konfrontiert werden, fordern den Einsatz von RISKID. Da die Fachleute sich bisher nicht durchsetzen konnten, bitte ich Sie alle u.a.  mit Hilfe des Blogs und Ihren Stimmen  die Anwendung von RISKID in vollem Umfange schnellstmöglich zu erreichen.

30 Antworten zu Über mich

  1. asinuscanus schreibt:

    Verehrte Frau Thomas, Ihr Engagement in allen Ehren, aber so schwarz, wie Sie die Situation sehen, ist sie nicht. Dass Kinderärzte bei Verdacht auf Kindesmisshandlung sich nicht mit Kollegen austauschen (dürfen) geht weit an der Realität vorbei und ist zudem noch falsch. Ich erlebe das Gegenteil ständig in meiner beruflichen Praxis; ich bin nämlich derjenige, der von den Kinderärzten gefragt wird…. Genauso ist es falsch, dass die Schweigepflicht nur für Gewalttaten gilt. Sie gilt generell. Sie kann aber zugunsten eines höheren Rechtsguts (z. B. dem Kinderwohl) durchbrochen werden und wird das in diesen Fällen auch regelmäßig. Das Problem liegt ganz woanders…
    Mit besten Grüßen,
    Ihr Asinus Canus

    • Stephan Plesnik schreibt:

      Sehr geehrter Herr Canus,

      Sie sollten auf Grund der aktuellen Datenschutzdiskussion vorsichtig sein damit zu erzählen Sie tauschen irgend eine Art sensibler Daten mit anderen Menschen egal welchen Berufs. Ihr kleiner Beitrag bietet, leider, schon genug Angriffsfläche Ihnen mit gekonntem Rechtswissen die Praxiserlaubnis zu entziehen. Ich bin allerdings zum Teil Ihrer Meinung, da für mich der Bergriff Riskid auf dieser Website ein bisschen zu häufig erwähnt wird um keine Verkaufsveranstaltung zu sein. Leider kann ich keine Details zu der Funktion geschweige denn wage Informationen dazu finden was Riskid nun wirklich ist.

      Mit freundlichem Gruß,
      Stephan Plesnik

      PS: Ich beschäftige mich intensiv mit dem Datenschutz und den Rechtsgrundlagen und möchte Sie noch mal freundlich darauf hinweisen, dass es schon einige Fälle gegeben hat in denen Äußerungen, die Ihrer ähneln zu schwerwiegenden Folgen geführt haben. Das Thema entwickelt sich auf dem Facebook-Hintergrund zur Zeit leider zu einer neuen Form der Hexenjagd. 😉

      • Ralf Litzrodt schreibt:

        Sehr geehrter Herr Plesnik,

        das die Aktionen auf Facebook von einigen überzogen werden, ist wahr. Das eigentliche Anliegen jedoch ist die Vorbeugung und die Sensibilisierung der Menschen, dies Problem betreffend. Es kann und darf nicht sein, dass man hier die Augen verschließt und solche Unmenschen gewähren lässt, es muss ganz einfach etwas geändert werden, um solche Fälle der Gewalt gegen Kinder einzudämmen! Leider kann man nur von Eindämmung sprechen, da es immer wieder zu Vorfällen kommen wird, dessen bin ich mir bewußt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Ralf Litzrodt

    • Maik Adler schreibt:

      Ja passend zu der Volkszählung die grad stattgefunden hat und MILLIONEN Steuergelder gefressen hat, weil die Herrschaften dafür 80.000 Leute einstellen mussten. Und wenn man die „Datenspeicherung“ nicht will zahlt man auch noch Strafe!! UND jetzt lese ich was von Datenbank wo, denke ich mal, jedes Kind registriert ist? Ich hab mir das durchgelesen aber immer stand nur das selbe drin im Blog. Frau Schröder nimmt den Kindern das Leben weg. Frau Schröder hier, Riskik, Duisburg, Schröder, leben, Kinder, weg, usw.aber nie was das genau für eine Datenbank ist, wer Zugriff hat, wann man zugreifen darf, was genau registriert ist.Wer sagt mir das Sie keine Exhibitionisten oder schlimmeres sind, und eben dieses Verwahren dieses Riskids ihnen ihre Hobby nur vereinfachen würde?

    • Elke Nurmut schreibt:

      Hallo Herr Canus,

      wo liegt denn Ihrer Meinung nach das Problem?

  2. Hannelore Thomas schreibt:

    Sehr geehrter Herr Canus.
    Ich sehe die Kinder und wie diese gequält werden. Die Thematik ist zu ernst, um zu polemisieren. Kinderärzte werden sicherlich oft bei Verdachtsfällen – um Kinder zu schützen – sich untereinander informieren. Fakt ist, und das kann man auch nicht ignorieren, dass die Kinderärzte dabei bewusst oder auch in Unkenntnis gegen aktuell geltendes Recht verstoßen. Die rechtliche Situation und die Möglichkeiten der Kinderärzte hat Herr Prof. Huster zu RISKID ausführlich in seinem Gutachten erklärt, welches in meinem Blog hinterlegt ist. Im Interesse der Kinder kann also der jetzige Zustand nicht akzeptiert werden. Sollte die Politik gegen ein innerärztliches Informationssystem sein – was m.E. nicht nachvollziehbar wäre – dann muss die Politik trotzdem im Sinne der Kinder handeln. Denn Befunde bei Verdacht auf Kindesmisshandlung, also wo die Diagnose Kindesmisshandlung noch nicht gesichert ist, können auch nicht z.B. durch Arztbriefe einem Kollegen mitgeteilt werden. PS: ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen, was an den verschiedenen Stellen die …. (Pünktchen) bedeuten.

    Hannelore Thomas

  3. Hannelore Thomas schreibt:

    Sehr geehrter Herr Canus
    damit auch andere sehen was Sie in den Blog schreiben, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Ihren Kommentar nochmals schicken würden aber dann in den Blog und nicht so versteckt. Also gehen Sie auf Kinder ohne Zukunft und darunter können Sie bitte nochmals alles in den Blog kopieren, was Sie geschrieben haben, ich kann das auch, aber das wäre nicht korrekt

    Hannelore Thomas

  4. Barbara Wimmel schreibt:

    Sehr geehrte Frau Thomas,
    vielen Dank für Ihren Einsatz für Kinder! Auch Ihre Reaktion auf Herrn Canus‘ Kommentar gefällt mir. Ich finde es immer wieder sehr bedauerlich, dass zu diesem ganzen Themenbereich, vor allem bei genauerem Nach- und Hinterfragen, so oft und so viel geschwiegen oder ausweichend geantwortet wird. Auch mich würden die Pünktchen in seinen Zeilen sehr interessieren, aber er ist nicht der Einzige, der sich versteckt. Warum, Herr Canus? Wir brauchen diesen Dialog und die vielen betroffenen Kinder noch viel mehr! Auch die neue Meldepflicht der ÄrztInnen von nicht wahrgenommenen U-Untersuchungen in einigen Bundesländern läuft zu oft ins Leere, weil es am Ende der Meldekette keine HANDLUNGSpflicht der Jugendämter zur Inaugenscheinnahme der betroffenen Kinder gibt und sie personell unterbesetzt sind. Das Kindeswohl sollte gesetzlich endlich eindeutig an die ERSTE Stelle gesetzt werden: weil sie sich nicht wehren können und weil sie (fast) ihr ganzes Leben noch vor sich haben: weil sie unsere Zukunft sind … (diese Pünktchen bedeuten: bitte ein bißchen Zeit nehmen, um darüber nachzudenken). Ich betreue Kinder seit 30 Jahren und bin Patentante und Umweltberaterin.

  5. Carmen Mc Closkey schreibt:

    Sehr geehrte Frau Thomas,

    ich habe die Petition unterschrieben, da ich sie für äußerst wichtig und richtig erachte.

    Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass es sehr schwierig ist festzustellen, ob eine Kindesmisshandlung (physischer und/oder psychischer Art) vorliegt. Dies deshalb, da Kinder meist aus lauter Angst vor dem Täter und dessen Androhungen, und/oder aus Scham, und/oder sogar um das andere Elternteil oder Geschwister usw. vor negativen Folgen (z.B. Scheidung, Verlust der Wohnung, etc.) zu schützen, eine andere Geschichte erfinden, und dann auch in der Lage sind, diese glaubhaft vorzutragen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Carmen Mc Closkey

    • riskids schreibt:

      Sehr geehrte Frau Closkey
      es stimmt Kinder schützen gelegentlich auch ihre Misshandler wie u.g. sehr treffend dargestellt wurde oder auch z.B. weil sie Angst haben, ihre Bezugspersonen zu verlieren. Eine schlechte Bezugsperson wird als besser bewertet als gar keine zu haben…( z.b. drohende Heimunterbringung, neue fremde unbekannte Bezugspersonen etc. , oder Identifizierung mit dem Täter “ ich bin schlecht, deshalb werde ich misshandelt, nicht der Täter ist schlecht usw. ) . Umso wichtiger ist es das von dritter Seite der Sachverhalt objektiviert wird. RISKID hilft durch besseren Informationsaustausch, dass schon erhobene einzelne Befunde ( die erst in der Summe zur Diagnose führen,) bei der Diagnosestellung nicht verloren gehen und der Sachverhalt eher objektiviert werden kann.
      Herzliche Grüsse
      Hannelore Thomas

  6. Brauckmann Thomas schreibt:

    Hallo Frau Thomas,

    ich bin durch Zufall (wie immer im Netz) auf ihre Seite gestoßen und möchte Ihnen zu ihrem Einsatz und Engagement gratulieren.

    Ich habe Ihre Petition auf unsere Seite Verlinkt damit unsere Nutzer die Petition unterschreiben.

    Ich konnte leider den aktuellen Stand der Petition nicht finden.

    Ich würde mich freuen wenn Sie uns/mich darüber Informieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas Brauckmann
    Pressestprecher BACAA eV

    • riskids schreibt:

      Sehr geehrter Herr Brauckmann,
      ich habe 2303 Unterschriften an die Deutsche Kinderhilfe eV in Berlin gegeben. Ich habe mit der Deutschen Kinderhilfe eV, die sich für RISKID und die Aufnahme in das neue Kinderschutzgesetz einsetzen, abgestimmt, dass wir noch weiter Unterschriften sammeln. Die Position der Deutschen Kinderhilfe eV mit 5000 Unterschriften, statt 2303 Unterschriften wird dann bei den Verhandlungen mit Frau Schröder wesentlich günstiger für die Kinder sein. Deshalb kann und sollte noch weiter unterschrieben werden. Ich habe seit der Übersendung der Unterschriften noch ca. 100 gesammelt. Ich bin für jede Unterstützung dankbar. Ich kann auch eine Unterschriftenliste per Email zur Verfügung stellen, die ausgelegt werden kann Für Ihre Unterstützung wäre ich mehr als dankbar.

  7. AS Detek schreibt:

    Mich würde einmal interessieren, wieviel Menschen diese Petition bereits aktuell unterschrieben haben. Habe meine ca. 300 Kontakte in einem Netzwerk darauf aufmerksam gemacht.

    • riskids schreibt:

      bis jetzt am 02. Mai 2011 um 11:24 650 Unterschriften insgesamt. Wenn Sie sich mit mir in XING oder Facebook vernetzen, dort stelle ich die aktuellen Zahlen ein. wir benötigen jetzt noch 4360 Unterschriften
      Beste Grüsse
      Hannelore Thomas

    • riskids schreibt:

      ich habe 2303 Unterschriften an die Deutsche Kinderhilfe eV in Berlin gegeben. Ich habe mit der Deutschen Kinderhilfe eV, die sich für RISKID und die Aufnahme in das neue Kinderschutzgesetz einsetzen, abgestimmt, dass wir noch weiter Unterschriften sammeln. Die Position der Deutschen Kinderhilfe eV mit 5000 Unterschriften, statt 2303 Unterschriften wird dann bei den Verhandlungen mit Frau Schröder wesentlich günstiger für die Kinder sein. Deshalb kann und sollte noch weiter unterschrieben werden. Ich habe seit der Übersendung der Unterschriften noch ca. 100 gesammelt. Ich bin für jede Unterstützung dankbar. Ich kann auch eine Unterschriftenliste per Email zur Verfügung stellen, die ausgelegt werden kann

  8. Peter schreibt:

    Wie so oft wird um Datenschutz diskutiert wo es nichts zu diskutieren gibt. Hier geht es um die Sicherheit unserer Kinder und da sollte nicht lange diskutiert werden.

    Datenschutz, wenn ich das schon lese geht mir die Galle hoch. Hier in Deutschland ist man eh schon ein gläserner Mensch.
    Man braucht sich nur hier im Netz um zu sehen. Unsere Daten werden von jeder Behörde verarbeitet,also was soll der Unsinn?

    Wenn durch riskids die Sicherheit und Hilfe unsere Kids besser eingeleitet werden kann,dann sollte riskids schon lange bestehen.
    Keine Milliarden ins Ausland und schon ist das Projekt finanziert,eigentlich ganz einfach.

  9. Elke Nurmut schreibt:

    Hallo Frau Thomas,

    vielen Dank für Ihren Einsatz! Als Betroffene sexualisierter Gewalt in der Kindheit begrüße ich Ihr Engagement sehr! Ich weiß, wie lange und wie heftig Kinder unter Misshandlungen leiden, ich bin heute 57 Jahre alt und immer noch schwer beeinträchtigt von den Folgen meiner Kindheit. Das Leiden dauert ein Leben lang und wir können nicht genug tun, um es zukünftig zu verhindern.
    Ihren Aufruf habe ich soeben all meinen Internetkontakten zukommen lassen.

    Herzliche Grüße,
    Elke Nurmut

  10. riskids schreibt:

    Liebe Frau Nurmut,
    ich habe 2303 Unterschriften an die Deutsche Kinderhilfe eV in Berlin gegeben. Ich habe mit der Deutschen Kinderhilfe eV, die sich für RISKID und die Aufnahme in das neue Kinderschutzgesetz einsetzen, abgestimmt, dass wir noch weiter Unterschriften sammeln. Die Position der Deutschen Kinderhilfe eV mit 5000 Unterschriften, statt 2303 Unterschriften wird dann bei den Verhandlungen mit Frau Schröder wesentlich günstiger für die Kinder sein. Deshalb kann und sollte noch weiter unterschrieben werden. Ich habe seit der Übersendung der Unterschriften noch ca. 100 gesammelt. Ich bin für jede Unterstützung dankbar. Ich kann auch eine Unterschriftenliste per Email zur Verfügung stellen, die ausgelegt werden kann
    Aber ich danke Ihnen sehr herzlich, dass Sie mir Mut machen. Ich kämpfe sehr dafür, dass ich noch die restlichen 3000 Unterschriften zusammenbekomme.
    Ich werde keine Ruhe geben und nicht aufhören zu kämpfen, bis RISKID im Kinderschutzgesetz aufgenommen worden ist.
    Aber dann ist weiterhin noch soviel zu tun für die Kinder. Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig ist, für das Kindeswohl etwas zu erreichen. Ich kenne die Probleme im Tierschutz. Aber im Kinderschutz? Das hat mich sehr erschüttert. Wir haben doch alle für die Kinder eine Verpflichtung, dass wir ihnen helfen, glückliche, soziale und selbstbewußte Menschen werden, damit sie ihr Leben meistern können. Ob wir nun Eltern sind odere keine Eltern. Ich danke sehr sehr herzlich für Ihre Unterstützung.
    Hannelore Thomas

  11. Angelika Oetken schreibt:

    Sehr geehrte Frau Thomas,

    Vielen Dank für Ihr großes Engagement.
    Ich bin immer wieder überrascht, bis hin zu entsetzt, dass die meisten Menschen, mit denen ich über Kinderschutz oder das Thema der Verjährung von Misshandlung und Missbrauch von Kindern spreche, annehmen, dass Menschen, die im biopsychosozialen Bereich arbeiten (also z.B. als Ärzte, Pfleger, Pädogogen oder Therapeuten) eine Meldepflicht haben bzw. im Verdachtsfall von der Schweigepflicht entbunden sind.
    Häufig sind sie auch zu Recht empört über die niedrigen Strafen für Misshandler und Missbraucher und sie sind entsetzt, wenn sie erfahren, dass so viele Gerichte von der Videovernehmung von Kindern keinen Gebrauch machen, sondern lieber dem Täter „Milde“ gewähren, wenn er durch sein Geständnis dem Opfer eine Aussage „erspart“.
    Ich frage mich immer mehr: wem dienen solche Gesetze? Denen, die mit, für oder an Kindern vorbei arbeiten oder den Kindern?

    Eines Tages sind diese Kinder erwachsen. Und ich könnte es ihnen nicht verdenken, wenn sie uns, den jetzt Verantwortlichen, die dann alt, abhängig, bedürftig und hilflos sind, Gleiches mit Gleichem vergelten.

    Ähnliches bahnt sich schon an.

    Angelika Oetken, Ergotherapeutin, Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit, Berlin-Köpenick

  12. Sarah schreibt:

    Sehr geehrte Frau Thomas,
    eben habe ich aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass das Gesetz bereits seit 01.01.2012 verabschiedet wurde.
    Es tut mir aufrichtig leid, dass Sie mit Ihrer Aktion so wenig Aufmerksamkeit und Rückmeldungen erhalten haben.
    Ich nenne Gewalt an Kindern mittlerweile eine Pandemie. Jede andere Epidemie ist meldepflichtig. Hier erkennt man wieder einmal wie so oft, wie wenig bis gar nicht unserem Staat Kinder wert sind. Solange sie nur Kosten verursachen und nicht selbst in die Sozialkassen und Steuerkassen einzahlen, also berufstätig sind, zählen Sie in unserem Staat nicht als vollwertige Bürger. Jeder Bürger aber hat lt. Gesetz das Recht auf seelische, körperliche Unversehrtheit. Es mutet daher umso befremdlicher an, dass für Kinder ein spezielles Gesetzt kreiiert werden muss. Sind sie keine Bürger in unserm Lande. Worunter fallen dann Kinder?
    Lieben Gruß von Sarah Mohn – Betroffene von frühkindlicher sex. rit. sat. Gewalt in der Familie.

    • riskids schreibt:

      Sehr geehrte Sarah
      auch wenn das neue Kinderschutzgesetz verabschiedet ist, können wir trotzdem noch
      kämpfen, müssen wir kämpfen und dürfen nicht aufgeben und wir müssen erreichen, dass RISKID aufgenommen wird. Deshalb ist die Verhandlungsposition mit noch weiteren 3000 Unterschriften deutlich besser, als mit den bereits gesammelten 2303 Unterschriften.
      Ich werde also versuchen, noch 3000 Unterschriften zusammen zu bekommen und dann hat die Deutsche Kinderhilfe eine bessere Grundlage zum Verhandeln mit Frau Schröder.
      ganz herzliche Grüsse
      Hannelore Thomas

  13. B. Wimmel schreibt:

    Liebe Frau Thomas,
    soweit ich weiß, ist das Kinderschutzgesetz ja inzwischen verabschiedet, auch im Bundesrat. Ist RISKID jetzt mitaufgenommen worden? Falls nein, geben Sie mir bitte sobald möglich persönlich
    (siehe MailAdresse unten) Bescheid, denn dann hätte ich noch einen Vorschlag, den wir aber zügig umsetzen müssten.
    Mit Dank und freundlichen Grüßen,
    B. Wimmel (barwim02@hotmail.com)

    • riskids schreibt:

      Das neue Kinderschutzgesetz ist verabschiedet worden. Aber wir können noch immer versuchen, dass RISKID in das neue Gesetz aufgenommen wird. Deshalb bin ich mit
      der Deutschen Kinderhilfe eV so verblieben, dass ich weitere Unterschriften sammle. Denn wenn wir es schaffen, noch 3000 zu sammeln, hätten wir 5000 Unterschriften. Das
      wäre eine bessere Verhandlungsposition der Deutschen Kinderhilfe gegenüber Frau Schröder und die Presse würde natürlich über eine Zahl von 5000 Unterschriften „lauter“ schreiben
      als über eine Zahl von 2303 Unterschriften. Bitte teilen Sie mir doch Ihren Vorschlag mit.
      mit besten Grüssen
      Hannelore Thomas

  14. Max Kuckucksvater schreibt:

    Hallo Frau Thomas,
    bitte schreiben sie mehr und weiter. Seitdem ich die Reihenfolge der Artikel und der Kommentare auf neuesten Artikel und auf neuesten Kommentar nach oben setzen gestellt habe, ist die Beteiligung in den Kommentaren und die Zugriffszahl auf die Artikel gestiegen. Ich finde Ihr Engagement bewundernswert und wünsche Ihnen viel Erfolg!

    • riskids schreibt:

      Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung. Ich werde in Köln die Vorsitzenden aller Karnevalsvereine und die Vorsitzenden der Kölner Lions-Clubs anschreiben und darum bitten, mit ihrer Unterschrift die Forderung zu unterstützen, dass sich Ärzte bei Verdacht auf Kindesmisshandlung interkollegial austauschen dürfen. Leider kämpfe ihm Moment für den Austausch in NRW. Aber wenn der Schritt in NRW erfolgt, werden sicherlich andere Bundesländer folgen und Berlin hat dann absolut keine Ausrede mehr, es nicht grundsätzlich einzuführen. Würde man es nach Berlin verlagern, verschwindet es in den Schubladen der Politik. Auch die Forderungen von Tsokos und Guddat werden ja wie gefordert, nicht umgesetzt werden. Es ist ein Skandal, auch dass die Verjährungsfristen gegen Kindesmissbrauch nicht abgeschafft werden, dass man darüber überhaut diskutieren muss, ist für mich ein Rücktrittsgrund der hierfür zuständigen Politiker.

  15. Sir Ralph schreibt:

    Sehr geehrte Frau Thomas,
    als ehemaliger Pflegevater kenne ich die Auswirkungen und Folgen frühkindlicher Traumatisierungen in der leiblichen Familie und das Verhalten, das diese Kinder dann zeigen. In meinem Blog http://traumakinder.wordpress.com beschreibe ich, wie sich dieses Verhalten zeigt. Und ich unterstütze alle Aktivitäten, die dazu führen sollen, dass die Öffentlichkeit, Ämter und Politik endlich zur Kenntnis nehmen, wie dringend das Problem von Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung angegangen werden muss. Deshalb werde ich diese Site, wenn Sie nichts dagagen haben. mit meinem Blog verlinken. Auch habe ich nichts dagegen, dass Sie meinen Blog mit dieser Site verlinken.

    Alles Gute und viel Kraft!

  16. riskids schreibt:

    Sir Ralph, ich werde mich sofort mit Ihrem Blog verlinken. Ich versichere Ihnen, ich werde für den Austausch in NRW kämpfen, weil es einfach keine Alternative gibt. Die Entscheidung nach Berlin zu verschieben und es nicht in NRW einzuführen, ist für mich absolut nicht akzeptabel. Ich werde alle Politiker an den Pranger stellen, die den interkollegialen Austausch der Ärzte in NRW bei Verdacht auf Kindesmisshandlung verhindern.

    • Sir Ralph schreibt:

      Dieses Thema ist m.E. deshalb so kritisch, weil nahezu jede/r von uns damit Erfahrungen hat – entweder als Opfer von Gewalt in der Familie und Gewalterziehung, oder als Täter, der seine Kinder mit Gewalt erzieht, oder als beides, in Fortsetzung der erlebten Erziehung. Auch in meinem Elternhaus gab es mal eine Tracht Prügel und der Teppichklopfer lag auf dem Schrank. Natürlich ist es schwer, das zuzugeben oder darüber zu reden. Wir haben unsere Eltern als liebend empfunden, wie auch traumatisierte Pflegekinder das tun und halten pauschal für richtig, was sie taten. Tatsächlich aber irren auch Eltern. Körperliche Züchtigung hat eine lange Tradition in Deutschland und Europa, in der selbst meine Elterngeneration gestanden hat. Es wird Zeit, dass wir uns davon lösen!

  17. Silke schreibt:

    Danke für diesen Blog, sehr informativ und hilfreich!

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