Kinder ohne Zukunft?

Kaum glaublich aber wahr

Kinderärzte dürfen sich untereinander über Masern, Schnupfen und die familiären Gegebenheiten der in der Praxis vorgestellten Kinder austauschen. Sie können auch Medizin verschreiben und den Kindern helfen. Es ist jedoch ungesetzlich, wenn sie sich untereinander darüber austauschen, ob es sich bei der Schädigungen der vergestellten Kinder eventuell um Missbrauch handelt.
Der Kinderarzt ist bei Verdacht auf Kindesmisshandlung weder berechtigt sich mit einem Kollegen auszutauschen, noch die Polizei oder das Jugendamt einzuschalten. Eltern, die ihre Kinder missbrauchen, wechseln immer wieder die Ärzte, und erklären die Verletzungen mit Lügengeschichten. Der behandelnde Arzt ist nicht berechtigt, sich bei einem Vorbehandler über ähnliche Ereignisse zu informieren. Da diese Eltern häufig den Wohnsicht wechseln und Vorbehandler verschwiegen werden, kann der gegenwärtig behandelnde Arzt keine Auskunft in einem Informationssystem erhalten, das solche Vorkommnisse nicht speichert. Kein Jugendamt wird einschreiten, weil ein Kind mal aus dem Bett gefallen ist. Vielleicht werden die Mitarbeiter hellhöriger, wenn der behandelnde Arzt mitteilt, dass dieses Kind zum widerholten Male bei unterschiedlichen Ärzten vorgestellt wurde, weil es „aus dem Bett gefallen“ ist. Statt rechtzeitig zu intervenieren, muss er sehenden Auges das Kind seinem Täter und seinem schlimmen Schicksal überlassen.

Kindesmissbrauch im Vorfeld verhindern

Die sich häufenden Missbräuche an Kindern haben den Kinderarzt Dr. Kownatzki veranlasst, sich Gedanken zu machen, wie man im Vorfeld, also bevor die Kinder durch kurze oder langjährige Quälereien zu Tode kommen, den Kindern zu Hilfe kommen kann. Dazu hat er ein Informationssystem entwickelt. Es heisst RISKIDS und steht für „Riskokinder Informationssystem“. Hier können Kinderärzte auffällige Befunde und Ereignisse eintragen. Andere Kinderärzte können bei Verdacht auf Missbrauch, sich dort über mögliche frühere Vorkommnisse informieren.
Über die Einführung dieses Informationssystems unter Kinderärzten wird mehr als ein Jahr diskutiert. Im Jahre 2009 wurde der Entwurf für ein Bundeskinderschutzgesetzt zur Abstimmung im Bundestag vorgelegt. Der Entwurf fand keine Mehrheit und wurde zunächst gestoppt. Der Entwurf wird im Herbst 2010 erneut besprochen. In dem jetzigen Entwurf gibt es keine ausreichenden Möglichkeiten der Bekämpfung von Kindesmisshandlungen. Herr Dr. Friedrich von der CSU – sein Schreiben ist hier ebenfalls beigefügt – schreibt „…..bedarf dies einer sehr sorgfältigen und ausgewogenen juristischen Prüfung“. Für die Rettung des Finanzmarktes konnte für Griechenland in sekundenschnelle  ein Gesetz „gestrickt“ werden, dass für uns alle unabschätzbare Risiken beinhaltet und dessen eventuellen Ausmaße kein Politiker den Bürgern erklären kann. Wenn Eltern die Körper ihrer Kinder zum Ausdrücken von Zigarettenkippen benützen, muss die Rechtslage natürlich ausführlich erörtert werden!
Zur weiteren Erklärung „Wie können Kinderärzte missbrauch erkennen und verhindern? ist eine Information von Dr. Kownatzki, Duisburg beigefügt, ebenso eine Mitteilung der FDP Bundestagsfraktion.

Verbandsdenken, Inkompetenz, Arroganz, Prinzipienreiterei schaden dem Wohl der Kinder

Fragen Sie nach, warum Kinderärzte sich über jedes Wehwehwechen und über die Familie der in der Praxis vorgestellten Kinder unterhalten dürfen? Warum nicht über Misshandlungen an Kindern, die zu Tode führen? Warum müssen wir, sobald das magische Wort „Datenschutz“ fällt, kritisches Denken einstellen? Unser Behörden, Versicherungen, Ratingagenturen, Werbefirmen und vor allem unser Staat sammeln einen nicht zu überschauenden Datenberg über uns an. Wenn es aber um das Wohl unserer Kinder geht, ist der Datenschutz gefährdet, wenn sich Ärzte im Rahmen ihrer Schweigepflicht über die vier Diagnosen, die den Kindesmissbrauch erfassen, austauschen. Warum besteht hier ein Unterschied zu den übrigen tausenden Diagnosen, über die sich Ärzte austauschen dürfen?.

  • Was sind die Motive der Bedenkenträger von Berufsverbänden und Organisationen wie dem Deutschen Kinderschutzbund, Schleswig Holstein, Einrichtungen‚ wie „frühe Hilfen“, der Bundesvorstand Berufsverband der Kinder und Jugendärzte, BVKJ, Akademie für Kinder und Jugendmedizin dieses Informationssystem abzulehnen?
    Befürchten sie, dass sie dann weniger „Anfragen betreffend Misshandlungen von Kindern haben?, weniger Psychopharmaka verschreiben können, weniger im Gespräch sind? Welche eigenen Interessen stehen hier dem Wohl der Kinder entgegen? Von dem Wohl der Kinder sprechen sie auf ihren Websites. Aber das Wohl der Kinder ist kaum definiert. Die Einführung des Riskokindes Informationsystems dient der Hilfe der Kinder und das ist nachweisbar, klar und eindeutig. Das ist so eindeutig, dass es hier keine Gegenargumente gibt.
  • Der ärztliche Verbandsvertreter, der glaubt, dass ein Täter zu dem Arzt, zu dem er das Kind zur „Behandlung“ bringt, ein Vertrauensverhältnis aufbauen würde, der scheint auch zu glauben, dass die Erde eine Scheibe und keine Kugel ist. Behauptungen dieser Art sind weltfremd, denn Ärztehopping ist die Regel. Es wird verhindert, ein Vertrauensverhältnis zu den Opfern aufzubauen, wenn das Riskids Informationssystem nicht in vollem Umfange, wie es Dr. Kownatzky entwickelt hat, eingeführt wird.
  • Ist es wirklich so, dass Kinder keine Lobby haben und deshalb muss hier soviel Zeit und Energie verschwendet werden, um der Politik verständlich zu machen, dass Sie Täterschutz befürwortet?

Gutachten zu RISKIDS und Stellungnahme zur Datensicherheit

Siehe hierzu: www.riskid.de

Zugang zu RISKID bekommen nur Kinder-Ärzte, die ein vorgegebenes schrifliches Anmeldeverfahren durchlaufen haben, z.B. Verpflichtung zur Verschwiegenheit, sorgfältiger Umgang mit den Zugangsdaten etc., danach erhalten sie ihren Benutzernamen u. ihr Passwort.
Das ganze findet auf einer sog. „gesicherten internetseite“ statt, einer https seite u. ähnelt in vielem dem Vorgehen beim online-banking.
Aktuell wird an einer elektronischen Weiterentwicklung gearbeitet, bei der der Arzt beim Einlesen der KV Karte ein Signal bekommt sich mit dem vorbehandelnen Arzt wegen des neuenen Patienten in Verbindung zu setzen, der schaltet dann die Informationen zu diesem bestimmten Pat. frei. Diese Weiterentwicklung berücksichtigt Vorgaben des Datenschutzes u. eröffnet Möglichkeiten zum bundesweitern Einsatz.

Aufruf

Wenn Kinder durch die Misshandlungen nicht zu Tode kommen, können sie ihr Leben kaum genießen. Sie werden ihr Leben lang von Erinnerungen gequält und verfolgt. Stellen wir hier auch noch ein paar ganz pragmatische Fragen: Wie sollen diese Menschen im Erwerbsleben unsere/Ihre Rente verdienen, wer soll ihre therapeutischen Behandlungskosten bezahlen? Wie sollen diese Menschen an dem gesellschaftlichen Leben teilnehmen und vielleicht auch eine Familie gründen?

Steht nicht im Grundgesetz: …“ Art 6 (2) …über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft“ Greift die Politik jetzt auf Grund eines Gesetzes ein, indem Sie, die Politik gegen Art 2 (2) verstößt?

Ich rufe daher auf

  • jeden Bürger
  • die Kinder und Jugentlichen
  • die Medien
  • die Politik
  1. sich dafür einzusetzen, dass das Riskokinder Informationssystem, wie von Dr. Kownatzki entwickelt – in vollem Umfange in das Kinderschutzgesetz aufgenommen wird und darüber hinaus
  2. In § 8a SGB VIII wird nach Absatz 1 folgender neuer Absatz eingefügt:
    „Ärzte können dem Jugendamt Mitteilung machen, wenn ihnen Anhaltspunkte dafür bekannt werden, dass ein Kind oder Jugendlicher misshandelt, missbraucht oder vernachlässigt wird oder sein Wohl in sonstiger Weise gefährdet ist. Zur Vorbereitung der Entscheidung, ob sie eine Mitteilung nach Satz 1 machen wollen, können Ärzte unter Wahrung der Schweigepflicht Informationen über solche Anhaltspunkte austauschen. Ärzte, die an einer Mitteilung mitgewirkt haben, sollen das Jugendamt auf dessen Bitte bei der Prüfung des Gefährdungsrisikos unterstützen.“
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Über riskids

Hannelore Thomas Christian Schult-Str 3 50823 Köln
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8 Antworten zu Kinder ohne Zukunft?

  1. Hannelore Thomas schreibt:

    Ich bitte Sie auch sich die Sendung „Wir sind doch Kinder“ Welche Gründe führen zu elterlicher Gewalt

    http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/120546/index.html

    anzusehen. Schauen Sie sich in aller Ruhe den Film an und dann bitte ich Sie, sich meinem Aufruf anzuschließen.

  2. asinuscanus schreibt:

    Eingestellt von Moderator in den Blog- da der Kommentar in „Über mich“ geschrieben worden ist.
    erhalten von Asinus Canus am 20.Juli 2010 07:46
    Verehrte Frau Thomas, Ihr Engagement in allen Ehren, aber so schwarz, wie Sie die Situation sehen, ist sie nicht. Dass Kinderärzte bei Verdacht auf Kindesmisshandlung sich nicht mit Kollegen austauschen (dürfen) geht weit an der Realität vorbei und ist zudem noch falsch. Ich erlebe das Gegenteil ständig in meiner beruflichen Praxis; ich bin nämlich derjenige, der von den Kinderärzten gefragt wird…. Genauso ist es falsch, dass die Schweigepflicht nur für Gewalttaten gilt. Sie gilt generell. Sie kann aber zugunsten eines höheren Rechtsguts (z. B. dem Kinderwohl) durchbrochen werden und wird das in diesen Fällen auch regelmäßig. Das Problem liegt ganz woanders…
    Mit besten Grüßen,
    Ihr Asinus Canus

  3. Hannelore Thomas schreibt:

    Sehr geehrter Herr Canus.
    Ich sehe die Kinder und wie diese gequält werden. Die Thematik ist zu ernst, um zu polemisieren. Kinderärzte werden sicherlich oft bei Verdachtsfällen – um Kinder zu schützen – sich untereinander informieren. Fakt ist, und das kann man auch nicht ignorieren, dass die Kinderärzte dabei bewusst oder auch in Unkenntnis gegen aktuell geltendes Recht verstoßen. Die rechtliche Situation und die Möglichkeiten der Kinderärzte hat Herr Prof. Huster zu RISKID ausführlich in seinem Gutachten erklärt, welches in meinem Blog hinterlegt ist. Im Interesse der Kinder kann also der jetzige Zustand nicht akzeptiert werden. Sollte die Politik gegen ein innerärztliches Informationssystem sein – was m.E. nicht nachvollziehbar wäre – dann muss die Politik trotzdem im Sinne der Kinder handeln. Denn Befunde bei Verdacht auf Kindesmisshandlung, also wo die Diagnose Kindesmisshandlung noch nicht gesichert ist, können auch nicht z.B. durch Arztbriefe einem Kollegen mitgeteilt werden. PS: ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen, was an den verschiedenen Stellen die …. (Pünktchen) bedeuten.

    Hannelore Thomas

  4. Hannelore Thomas schreibt:

    Man sollte auch versuchen herauszufinden, ob das Kind schon mal bei einem Kinderarzt vorgestellt worden ist. Wenn ja, dann konnte der Kinderarzt vielleicht keine 100%ige Diagnose Kindesmisshandlung stellen. Und vielleicht sind die Pflegeeltern mit dem Kind bei mehreren Kinderärzten gewesen und alle konnte keine 100%ige Diagnose Kindesmisshandlung stellen. Dann wäre doch die Datenbank=Informationssystem „RisKids“ im Kindereschutzgesetz eine lebensrettende Maßnahme für die Kinder.
    Hannelore Thomas

  5. Jan schreibt:

    „Zugang zu RISKID bekommen nur Kinder-Ärzte, die ein vorgegebenes schrifliches Anmeldeverfahren durchlaufen haben, z.B. Verpflichtung zur Verschwiegenheit, sorgfältiger Umgang mit den Zugangsdaten etc., danach erhalten sie ihren Benutzernamen u. ihr Passwort.“

    Eine Datenbank wird trotzdem irgendwo dahinterstehen und es gibt keine Datenbank, deren Inhalt sich nicht zu irgendwelchem Unsinn missbrauchen ließe. Dass der reguläre Zugang „sicher“ ist heisst nicht, dass es die Daten deswegen automatisch auch sind.

    • riskids schreibt:

      Tja, Sie machen es sich ja sehr einfach mit Ihrer Antwort. Ich gehe davon aus, dass Sie auch gelegentlich verreisen und hierfür auch einen Flug buchen müssen. Wahrscheinlich ziehen Sie auch am Automaten gelegentlich Geld. Hinter all diesen Prozeduren steckt eine Datenbank. Im Ärzteblatt wird die EDV-gestützte Dokumentation in Praxis-Netzen: Auf dem Weg zur virtuellen Patientenakte beschrieben und angepriesen. Es gibt das Patienten-Management – nicht nur eine Akte. Ihr Gehalt wird über Internet abgerechnet, an die Krankenkassen und an das Finanzamt gemeldet. Ohne Datenbanken geht überhaupt nichts mehr. Wenn Sie grundsätzlich gegen Datenbanken sind dann behaupte ich, sind Sie für Täterschutz. Natürlich kann man auch die besten Datenbank irgendwann knacken. Ich kann mir vorstellen, dass es interessant und spannend ist für Hacker, die militärischen Datenbanken zu knacken, die Datenbanken der Bank etc. Aber wer soll denn bitte schon Interesse daran haben, die Datenbank eines Kinderarztes zu knacken? Ja, ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht Personen, die einen wichtigen Posten inne haben, also bekannte Manager, Politiker etc. dass dann Hacker daran interessiert sind, so eine Datenbank zu knacken, so wie man die Daten der Steuersünder verkauft und bekannt macht. Ich muss Ihnen aber sagen, dass alles ist so abwegig und hilft den Kindern überhaupt nicht. Es ist schade, dass Sie sich nicht vorstellen können, dass ein Kind bis zu einem Alter, in dem es die Umgebung der Quäler verlassen kann, seines ganzen LEBENS beraut wird. Es wird nie richtig glücklich sein können und ich frage Sie, dafür wird man geboren? Leider sind Babies und kleine Kinder hilflos und den Tätern voll und ganz ausgesetzt, wehrlos. Wie können Sie so etwas verteidigen. Es geht nur über die Datenbank. Überlegen Sie mal, die Verbrecher, die jetzt aufgrund der neuen Gesetzeslage aus den Gefängnissen entlassen werden müssen, die dann in Zukunft über eine Fußfessel überwacht werden. Ich kenne Leute, die Datenbanken rigoros ablehnen und damit argumentieren, dass in einer Diktatur diese Datenbanken hilfreich sind, um Menschenleben auszulöschen. Ich komme aus einer Diktatur. Wenn dem Nachbarn die Nase nicht gefällt, werden Sie ausgelöscht, dazu bedarf es keiner Datenbank. Ich weiss nicht, wer Sie sind. Ob Sie selbst Kinder haben und warum Sie so dagegen sind, dass man den Verdacht auf Kindesmisshandlung nicht dokumentieren darf. Man darf es nicht, weil man hierfür die Erlaubnis der Täter haben muss. Ganz einfach: der Kinderarzt muss den Täter fragen, “ ich zeige dich jetzt an beim Jugendamt oder bei der Polizei“, weil Du Dein Kind misshandelt hast. Diese Person flüchtet sofort aus der Praxis mit dem Kind. Nun könnten Sie argumentieren, wenn die Täter wissen, dass es eine Datenbank gibt, gehen diese mit dem Kind gar nicht zum Arzt. Auch das wird es geben. Aber da die Kinder ja auch in den Kindergarten gehen und dann in die Schule, besteht immer die Gefahr, dass die Verletzungen entdeckt werden können. Also werden diese Täter alles daran setzen, einen Arzt aufzusuchen, um durch eine Behandlung den Zustand zu vertuschen. Das ist das Leben und so denken auch diese Leute. Schauen Sie sich die Filme an im Blog und schauen Sie sich die Präsentation von Dr. Kownatzki an. Ich finde es ethisch und moralisch unverantwortlich, dieses System bundesweit nicht einzuführen. Wie viele Kinder, die heute sich als Erwachsene melden, weil sie mißbraucht worden sind als Kinder, und zwar von Kirchenleuten, im Sportverein, in der Familie etc etc hätten früher Hilfe bekommen, hätte es ein Arzt vermerken können und der nächste Arzt hätte sich mit dem anderen Arzt austauschen können. Kommen Sie mir nicht damit, dass Ärzte auch Mißbrauch betreiben können, dass gibt es in jedem Beruf und überall. Wenn Sie sich einmal die Präsentaion und den Film anschauen, dann sehen Sie, wieviele versteckte Mißhandlungen es gibt und diese aufzudecken und zu erkennen, ist lebensrettend für diese Kinder.
      Hannelore Thomas
      Hannelore Thomas

  6. Hannelore Thomas schreibt:

    Mißbrauch gegen Kinder und Jugendliche – frühzeitig erkennen und helfen. Wie soll das aber ohne das Duisburger Frühwarnsystem funktionieren? Die Jugendrichterin Frau Kirsten Heisig hat gesagt: „Der Datenschutz dient in allzu vielen Fällen dem Schutz der Täter“. Bei nicht eindeutiger Diagnose ob ein Mißbrauch vorliegt oder nicht, ist den Kinderärzten bisher versagt, sich zu vernetzen und zu verständigen. Frau Heisig hat gefordert: „Familienhilfe, Polizei, Justiz, Jugendamt und Schule müssen sich stärker vernetzen“. Bitte diskutieren Sie das Thema in Ihren Familien, befassen Sie sich mit dem hier veröffentlichten Gutachten und der Präsentation, was Mißbrauch bedeutet, schauen Sie sich den hier eingestellten Film „Wir sind doch Kinder“ an und nehmen Sie an der Diskussion teil. Überzeugen Sie die Bundestagsabgeordneten, für die Einführung des Frühwarnsystems zu stimmen und für die Änderung – wie im Blog vorgeschlagen – im Sozialgesetzbuch. Haben Sie den Mut und kämpfen Sie für die Babies, die Kinder und die Jugendlichen und schreiben Sie Ihre Meinung in den Blog. Nehmen Sie Stellung zu diesem wichtigen Thema. Mit Ihrem Einsatz im Blog können wir es schaffen und die Bundestagsabgeordneten für die Unterstützung der Babies, Kinder und Jugendlichen gewinnen. Sie finden im Blog ein Gutachten zu dem entwickelten Frühwarnsystem, die Gutachter kommen zu dem Schluss, dass das Frühwarnsystem bisher „nur von der Politik verhindert“ wird. Sie können sich im Blog informieren, welchen schrecklichen Qualen die Babies, Kinder und Jugendlichen ausgesetzt sind. Verhindern Sie es mit Ihrer Stimme, mit Ihrer Meinung. Stellen Sie sich vor, dass viele Babies, Kinder und Jugendliche über viele Jahre gequält werden. Und diese, kommen sie später als Erwachsene in schwierige Situationen, oft ihre Kinder mißbrauchen.
    Trauen Sie sich, eine Meinung zu haben, zu äußern, schauen Sie nicht weg. Nun, wenn Sie später googeln, finden Sie auf einmal Ihren Namen im Internet. Aber dieser Name steht dann dort für Ihren Einsatz für das Leben von Babies, Kindern und Jugendlichen ohne MISSBRAUCH. Wenn Sie daran mitarbeiten, können Sie wirklich stolz darauf sein.
    Hannelore Thomas

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